Visionen der Medienkunst

aktuelle Veranstaltung: VDM5: Problems are exciting but solutions are boring.

Anfang gut, alles gut, was ohne Ende ist. Die Welt wird vergehen, doch wir sind ohne Ende!
Alexei Jelissejewitsch Krutschonych, Der Sieg über die Sonne

Mit dieser Ausstellung starten die Medienwerkstatt Wien und FLUSS die jährliche Serie „Visionen der Medienkunst“, die von KünstlerInnen inspiriert wird, die als Entwickler von Utopien in die Geschichte eingegangen sind. Historische programmatische Schriften und Ideen (László Moholy-Nagy, Nikola Tesla, Welimir Chlebnikow, Richard Buckminster Fuller, Dziga Vertov u.a.) bilden die Ausgangsbasis für aktuelle künstlerische Haltungen.

Für 2012 ist dies Dziga Vertov mit seinem Begriff des mechanischen Auges. Ausgehend davon befassen sich drei zeitgenössische künstlerische Positionen – von Bernd Oppl, Nicole Pruckermayr/IOhannes m zmölnig und Jens Sundheim – mit zeitgemäßen Übertragungen der historischen Visionen. Ein Vortrag von Alexander Nitzberg am Eröffnungsabend und eine begleitende Webpage mit theoretischem Anschauungsmaterial ergänzen das Programm.

Den Visionen der Medienkunst 2 (2013) werden die künstlerisch-theoretischen Entwürfe des deutschen Autors, Filmemachers und Fernsehproduzenten Alexander Kluge zugrunde gelegt. Ausgehend von seinen alle Sparten sprengenden Konzepten befassen sich Isabella Bordoni, Manu Luksch & Mukul Patel, die mit ihren Medienprojekten international sehr erfolgreich sind, mit zeitgemäßen Umsetzungen zum Thema Utopie/Fern/Sehen. Als Auftakt zu Ausstellung und Vortrag in der Medienwerkstatt Wien gab es am 9. 4. 2013 um 21.30 Uhr im Filmhaus Kino am Spittelberg ein Programm Special zu Alexander Kluge. Zur Eröffnung der Ausstellung hielt Univ. Prof. Dr. Christian Schulte einen einführenden Vortrag zum komplexen Werk von Alexander Kluge.