Visionen der Medienkunst

Anfang gut, alles gut, was ohne Ende ist. Die Welt wird vergehen, doch wir sind ohne Ende!

Alexei Jelissejewitsch Krutschonych, Der Sieg über die Sonne

Die Medienwerkstatt Wien und FLUSS veranstalten die jährliche Serie „Visionen der Medienkunst“, von KünstlerInnen inspiriert, die als Entwickler von Utopien in die Geschichte eingegangen sind.

Visionen der Medienkunst 9: Algorhitmische Wiedergänger findet vom 7. – 25. Mai 2021 statt. Soft opening: 7.5. 14 – 18 Uhr, Special Event: 29. Mai (Ort und Uhrzeit werden noch bekanntgegeben)

Im Jahr 2020 ist die Künstlerin, Filmemacherin, Weltreisende und experimentelle Dokumentaristin Ulrike Ottinger die künstlerische Leitfigur des Projekts. Ihr multidisziplinäres Werk steht visionär für ein radikales Que(e)rdenken.

Drei Künstlerpositionen wurden eingeladen, in Dialog mit Ulrike Ottingers Arbeiten zu treten: kozek.hörlonski / Alexander Martinz / Evelyn Loschy. Ihnen ist gemeinsam, dass sie „aufgeladene“ (Film)Bilder, Installationen, Objekte und (Sound-)Auftritte dazu verwenden, mehrdeutige und/oder unheimliche Situationen zu erzeugen.

kozek hörlonski ist der Name der laufenden Zusammenarbeit zwischen den Performance- und Installationskünstlern Peter Kozek und Thomas Hörl. Ihre Arbeit an der Schnittstelle von Installation, Film und Performance lotet die Potenziale von Bildern aus, die Mythen, Volkssagen und historisch aufgeladenen Figuren Österreichs entstammen. 

Alexander Martinz ist Komponist und Medienkünstler, der sich mit den verschiedenen Traditionen und Logiken audiovisueller Medien und der komplexen Transformation von popkulturellem Material beschäftigt.

Evelyn Loschy arbeitet mit einer Vielzahl an Materialien und Methoden, von Video, Fotografie, Land Art und ortsspezifischen Interventionen bis hin zu kinetischen, (auto)destruktiven Skulpturen, die in den letzten Jahren den Schwerpunkt ihres Schaffens darstellen.

Special event am 29.5.2021: Konzertperfomance von Alexander Martinz: Zyklopa – eine audiovisuelle Dekonstruktion Ulrike Ottingers „Freak Orlando“.